Meine
Vita:
Klavierstudium
an der Musikhochschule Bremen
Studium
an der Kunstschule Bremen, Schwerpunkte: Malerei, Keramik
Erweiterte
Ausbildung zur Kunsttherapeutin
Seit
1970 Seminare im Bereich Therapie-Kunst
Ab1974 Studienreisen: u.a. Schweiz, Dänemark, Toskana/ Italien (längerer Aufenthalt), Frankreich, Remiremont in den Vogesen (längerer Aufenthalt)
Wohnhaft in der Künstlerkolonie Worpswede,
zentral und sehr ruhig gelegen inmitten eines bezaubernden
Landschaftsschutzgebietes mit Keramik/Malerei - Studio/Werkstatt und
Seminare
Gestorben am 11.03.2006 in Worpswede
Kurzbiographie
Soweit ich mich an meine früheste Kindheit erinnern kann,
habe ich immer und gern gemalt, meistens beim Hören von Musik. Ich bin in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen, so dass ein Klavierstudium
nahe lag. Obwohl meine Musikalität nicht weiter gefördert wurde, hat sich mein
Musikempfinden nicht verflüchtigt - ich lasse es vielmehr
in meine Malerei und meine Keramiken einfließen.
Mein eigenes Seelenleben und das aufmerksame Erleben
der Umwelt sind für mich die Inspirationen, welche zum Entstehen meiner Bilder
oder Keramiken führen. Wesentlicher Bestandteil sind dabei die Erfahrungen durch
Reisen in fremde Länder und das Teilhaben an fremden Kulturen - wobei ich manche
Erfahrung mit der eigenen inneren Welt authentisch erlebte und erlebe.
Um in den gestalterischen Elementen zu leben,
bediene ich mich überwiegend der Aquarell-Technik, bei keramischen Darstellungen
ausschließlich meiner Hand. Das Aquarell lässt Farben so erklingen, dass ich
dieses der Musiktransparenz als verwandt empfinde.
Da ich mich als ein Teil der Natur verstehe,
sträubt sich mein Innerstes bei dem Gedanken, völlig gegenstandslos zu gestalten.
Es ist meine persönliche Grundeinstellung, dass ein Teil
naturalistischer Elemente noch erkennbar bleiben muss. Mein Anliegen
wird von allen relevanten Bereichen bestimmt: So sollte ein Aquarell mit einem
in seiner Urform noch erkennbaren Baum, in dem der Wind die Blätter, die Blüten
berührt und dieses durch Gestalten auch zum Ausdruck gebracht wurde, beim Betrachten
gleichzeitig als eine herangewehte Melodie empfunden werden können.
Eine beendete Arbeit verlässt mich als gänzlich abgeschlossen. Die Lesart meiner Arbeiten überlasse ich daher gern und ausdrücklich den Betrachter/innen. Trotz der formalen Auseinandersetzung mit der Kunst habe ich allerdings die Zuneigung zur Natur und zu den Menschen nie aufgegeben, denn sie ist für mich der Ausgangspunkt meiner malerischen, keramischen und vor allem therapeutischen Tätigkeit.
© by Rolf W. Schwake, design & realisation by rolf-w-schwake@gmx.de 2005